Kompetenzraster

EV.02.015 – Höherentwicklung (LK)

Erinnern

Ich kann das Prinzip der Höherentwicklung beschreiben.

Verstehen

Ich kann die Höherentwicklung bis zum Menschen zusammenfassen.

Anwenden

Ich kann die Höherentwicklung an einem konkreten Beispiel erläutern.

Analysieren

Ich kann die bekannten und vermuteten Schritte der Höherentwicklung bis zu einer konkreten Art analysieren.

Reflektieren

Ich kann die Sonderstellung des Menschen beurteilen.

Erstellen

 

Materialsammlung

Selbstständig Lernen

 

Weiterführende Literatur

z.B. Biomax Hefte von der Max Planck Gesellschaft

Lehrbücher

Bayrhuber, Hauber, Knodel (Hrsg.)(2012): LINDER Biologie. Gesamtband. Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage

  • Stammbäume (S. 460-461)
  • Evolution seit dem Kambrium (S. 476-478)

Becker, Bokelmann, Krull, Schäfer (2016): Natura – Biologie für Gymnasien. Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Entwicklungs- und Stammesgeschichte (S. 432-433)
  • Merkmale und Merkmalsprüfungen (S. 434)
  • Morphologische Rekonstruktion von Stammbäumen (S. 435)
  • Rekonstruktion der Stammesgeschichte (S. 442-443)
  • Systematik der Lebewesen (S. 478-479)

Grümme, Krull, Kütter, Nolte (2014): Markl Biologie. Arbeitsbuch Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Aufgaben: Die Evolutionsgeschwindigkeit kann schwanken (S. 99)
  • Aufgaben: Molekulare Strukturen verraten Verwandtschaftsverhältnisse (S. 103)

Markl (Hrsg.)(2014): Biologie. Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Eine höhere Komplexität ist keine notwendige Konsequenz der Evolution (S. 281-282)
  • Die Stammesgeschichte lässt sich durch Merkmalsvergleiche rekonstruieren (S. 292-294)
    • Methode: Erstellung eines Stammbaumes

Weber (Hrsg.)(2015): Biologie Oberstufe. Gesamtband. Berlin: Cornelsen Schulverlage

  • Ordnung de Lebewesen (S. 268-269)
  • Evolution damals und heute am Beispiel des Elefanten (S. 270-271)
Arbeitsblätter
Interaktive Tools

Animationen rund um die Zelle:

http://www.johnkyrk.com/CellIndex.de.html 

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen

Z.B. Vorschläge für selbstständige Untersuchungen/Experimente

oder Bilder von mikroskopischen Aufnahmen

Aufgaben

Klick hier für weitere Aufgaben zum Üben!

 

Für Lehrpersonen

Schülervorstellungen

„Die Giraffe musste einfach immer höher nach Nahrung suchen, um genug zu bekommen. Dabei streckte sie den Hals immer mehr und der wurde länger. Über mehrere Generationen hinweg war der Hals dann endlich lang genug geworden.“ (Lamarckistische Vorstellung)

„Geparden müssen schnell laufen können, um ihre Beute zu jagen. Deswegen wurden sie im Laufe der Evolution immer schneller.“ (Teleologische Vorstellung)

„Als dann die Birken wieder dunkler wurden, musste sich auch die Motte anpassen und ihre Flügel wurden ebenfalls dunkler.“ (Evolution im Leben eines Individuums)

„Alle Arten, die es heute gibt, haben schon immer existiert. Leider sind manche inzwischen ausgestorben.“ (Reiner Essentialismus)

„Am Anfang gab es Dinosaurier. Aus denen sind dann irgendwann die Tiere entstanden, die wir heute kennen, und die Dinosaurier sind ausgestorben.“ (Dinosaurier-Essentialismus)

„Alle Arten wurden von Gott erschaffen.“

„Arten können sich nicht verändern. Wenn die Umwelt nicht mehr passt, sterben sie aus.“

„Arten können sich anpassen, bleiben aber immer die Art, die sie waren. Zum Beispiel konnte der Hals der Giraffe länger werden, aber sie blieb trotzdem immer eine Giraffe.“

Hammann, R. Asshoff (2014): Schülervorstellungen im Biologieunterricht. Ursachen für Lernschwierigkeiten. Seelze: Klett/Kallmeyer, S. 228-255

„Giraffen haben einen längeren Hals bekommen, damit sie an die höher gelegenen Blätter drankommen.“ (absichtsvolle Anpassung)

„Dann kann es vorkommen, dass ein Individuum anders ist, als die anderen in seiner Art. Und wenn es von diesen neuen ein paar mehr gibt, können sie eine eigene Art bilden.“ (erfolgreicher Außenseiter)

Kattmann: Selektion: Wie Giraffe und Okapi entstanden sind. In: Kattmann (Hrsg.) (2017): Biologie unterrichten mit Alltagsvorstellungen. Didaktische Rekonstruktionen in Unterrichtseinheiten. Seelze: Klett/Kallmeyer. S. 173-185

„Gott hat die Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen geschaffen, die sich dann weiterentwickelt haben.“

„Die Bibel erklärt, wie die Natur und der Mensch entstanden sind.“

„Nur in den Naturwissenschaften finden wir heraus, wie die Welt wirklich entstanden ist. Alles andere ist nur religiöser Glaube.“

Kattmann: Evolution im Kontext von Schöpfung unterrichten. In: Kattmann (Hrsg.) (2017): Biologie unterrichten mit Alltagsvorstellungen. Didaktische Rekonstruktionen in Unterrichtseinheiten. Seelze: Klett/Kallmeyer. S.201-215

Tests/Klassenarbeiten
Unterrichtsentwürfe
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