Kompetenzraster

EV.02.003 – Mutation, Neukombination, Selektion, Isolation

Erinnern

Ich kann die Begriffe Mutation, Neukombination, Selektion und Isolation definieren.

Verstehen

Ich kann die Prinzipien der Mutation, Neukombination, Selektion und Isolation in Bezug auf die Evolutionstheorie erläutern.

Anwenden

Ich kann die beobachtete Entstehung einer konkreten Art mithilfe dieser Mechanismen erklären.

Analysieren

 

Reflektieren

Ich kann die Bedeutung dieser Mechanismen für die Entstehung der Evolutionstheorie bewerten.

Erstellen

 

Materialsammlung

Selbstständig Lernen

 

Weiterführende Literatur

z.B. Biomax Hefte von der Max Planck Gesellschaft

Lehrbücher

Bayrhuber, Hauber, Knodel (Hrsg.)(2012): LINDER Biologie. Gesamtband. Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage

  • Mutation und Rekombination (S. 429)
  • Natürliche Selektion (S. 430-431)
  • Selektionsfaktoren und ihre Wirkungen (S. 432-435)
  • Artbildung und Isolation (S. 436-439)

Becker, Bokelmann, Krull, Schäfer (2016): Natura – Biologie für Gymnasien. Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Selektion verändert Populationen (S. 408-410)
    • Material: Die Birkenspanner in England
  • Selektionsfaktoren (S. 414)
  • Angepasstheiten sind Kompromisse (S. 415)
  • Artenvielfalt und Isolation (S. 416-417)
  • Fortpflanzungserfolg (S. 458-459)

Braun, Paul, Westendorf-Bröring (Hrsg.)(2011): Biologie Heute S II. Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage

  • Aufgaben: Evolutionsmechanismen (S. 387)
  • Sexuelle Selektion (S. 392-393)
    • Aufgaben: Partnerwahl bei Hahnschweif-Widafinken
  • Verwandtenselektion (S. 396)
  • Artbegriff und Isolation (S. 398-399)
  • Formen der Artbildung (S. 400-401)
    • Aufgaben: Artbildung bei Salamandern

Grümme, Krull, Kütter, Nolte (2014): Markl Biologie. Arbeitsbuch Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Aufgaben: Ein langes Leben steigert nicht immer den Fortpflanzungserfolg (S. 88)
  • Aufgaben: Selektion verändert Populationen (S. 90)
  • Aufgaben: Angepasstheiten sind Kompromisse (S. 93)
  • Aufgaben: selektion kann häufigkeitsabhängig sein (S. 94)
  • Aufgaben: Sexuelle Selektion erklärt Geschlechtsmerkmale (S. 95)
  • Aufgaben: Infantizid kann die Fitness erhöhen (S. 96)
  • Aufgaben: Isolationsfaktoren verhindern Fehlpaarungen (S. 97)
  • Aufgaben: Allopatrisch entstandene Arten können wieder aufeinandertreffen (S. 98)
  • Aufgaben: Die Hautfarbe des Menschen ist ein Ergebnis von Selektion (S. 105)

Hausfeld, Schulenberg (Hrsg.)(2010): BIOskop. Gesamtband SII. Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage

  • Selektionstypen und Selektionsfaktoren (S. 306-307)
  • Isolationsmechanismen (S. 310-311)

Markl (Hrsg.)(2014): Biologie. Oberstufe. Stuttgart: Ernst Klett Verlag

  • Genetische Variabilität und wiederholte Auslese führen zu Evolution (S. 250-251)
  • Fortpflanzungserfolg ist das wichtigste Merkmal eines Lebewesens (S. 251-252)
  • Genetische Variabilität steigt durch Mutation und sinkt durch Selektion (S. 253-254)
    • Methode: Erfassung von Variabilität
  • Natürliche Selektion fördert Kompromisse (S. 264-265)
  • Lebensdauer ist ein durch Selektion angepasstes Merkmal (S. 265-267)
    • Experiment: Künstliche Selektion des Merkmals Lebensdauer
  • Manche Formen der Selektion fördern genetische Vielfalt (S. 267-268)
  • Sexuelle Fortpflanzung beschleunigt die Evolution (S. 268-269)
  • Die Evolution von Geschlechtsmerkmalen wird durch sexuelle Selektion erklärt (S. 269-270)
  • Koevolution ist eine Quelle fortwährender Selektion (S. 270-271)
  • Evolution findet auf jeder Ebene statt, die Vererbung und Vermehrung zeigt (S. 271-272)
  • Geografische Isolation kann zu Artbildung führen (S. 275-276)

Weber (Hrsg.)(2015): Biologie Oberstufe. Gesamtband. Berlin: Cornelsen Schulverlage

  • Populationen und ihre genetische Struktur (S. 242-243)
  • Selektion (S. 244)
  • Wirken der Selektion (S. 245)
  • Selektionsfaktoren (S. 246-247)
  • Koevolution (S. 248)
  • Isolation (S. 250)
  • Isolationsmechanismen (S. 251)
  • Entstehung neuer Arten (S. 252)
  • Material Methode Praxis: Evolutionsfaktoren und Evolutionsmodelle (S. 253)
Arbeitsblätter
Interaktive Tools

Animationen rund um die Zelle:

http://www.johnkyrk.com/CellIndex.de.html 

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen

Z.B. Vorschläge für selbstständige Untersuchungen/Experimente

oder Bilder von mikroskopischen Aufnahmen

Aufgaben

Klick hier für weitere Aufgaben zum Üben!

 

Für Lehrpersonen

Schülervorstellungen

„Die Falter passen sich einfach ihrer Umgebung an. Die merken, dass sie in der Umgebung nicht mehr überleben können, und dann passen sie sich an und ändern ihre Farbe.“ (Jannik, 8. Klasse)

„Wie kommt die dunkle Farbe bei dem einen Falter? Vielleicht ist es so, dass das Gen für die dunkle Farbe zunächst rezessiv ist, und dann wird es dominant. Das würde erklären, warum nach kurzer Zeit mehr dunkle Falter auftreten.“ (Sophie, 12. Klasse)

Schrenk, H. Gropengießer, J. Groß, M. Hammann, H. Weitzel, J. Zabel (2019): Schülervorstellungen im Biologieunterricht. In: Groß , M. Hammann, P. Schmiemann, J. Zabel (Hrsg.): Biologiedidaktische Forschung: Erträge für die Praxis. Springer Spektrum 2019. S. 3-17

„Der dunkle Birkenspanner zeigt die Merkmale der vorherigen Generationen, weil bei ihm die Erbanlagen nicht mehr verdeckt sind. Bei den hellen waren sie verdeckt.“

„Der dunkle Birkenspanner hat sich seiner Umwelt angepasst und wurde deswegen dunkel.“

„Die Nahrung der Birkenspanner enthält durch die Industrialisierung mehr Schwefeldioxid. Durch die vermehrte Schwefeldioxidaufnahme wird eine Mutation angeregt. Dadurch entsteht mehr Melanin und die Birkenspanner sind vermehrt dunkel.“

Kattmann: Der Fall Birkenspanner: Evolution und Genetik im Verbund. In: Kattmann (Hrsg.) (2017): Biologie unterrichten mit Alltagsvorstellungen. Didaktische Rekonstruktionen in Unterrichtseinheiten. Seelze: Klett/Kallmeyer. S. 128-136

Tests/Klassenarbeiten
Unterrichtsentwürfe
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